Häufig gestellte Fragen

  1. Was bedeutet das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“?
  2. Wer ist BLUEKAT?
  3. Was bewirkt ein Katalysator?
  4. Warum braucht man einen Austauschkatalysator?
  5. Warum gibt es das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ jetzt auch für Katalysatoren?
  6. Was hat es mit den gesundheitsschädlichen Fasermatten auf sich?
  7. Wer sind die Partner von BLUEKAT?
  8. Was ist was?

 

1. Was bedeutet das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“?

Der Blaue Engel ist die erste und älteste umweltschutzbezogene Kennzeichnung der Welt für Produkte und Dienstleistungen. Er wurde 1978 auf Initiative des Bundesministers des Inneren und durch den Beschluss der Umweltminister des Bundes und der Länder ins Leben gerufen. Seit dem ist er ein marktkonformes Instrument der Umweltpolitik, mit dem auf freiwilliger Basis die positiven Eigenschaften von Angeboten gekennzeichnet werden können. Damit fügt er sich in den Leistungswettbewerb um die bestmöglichen ökologischen Eigenschaften von Produkten (ausgenommen Lebensmittel) und Dienstleistungen ein. Mit wachsendem Erfolg: 1978 wurden die ersten sechs Vergabegrundlagen von der Jury Umweltzeichen verabschiedet. Heute tragen rund 11.700 Produkte und Dienstleistungen in ca. 125 Produktkategorien den Blauen Engel. Auf der Website www.blauer-engel.de sind einige der „Erfolgsgeschichten“ der Blaue-Engel-Produkte zusammengestellt.

 

2. Wer ist BLUEKAT?

Egal, ob es sich um diesel- oder benzinbetriebene Fahrzeuge handelt: Beim Abgas-Spezialisten BLUEKAT dreht sich alles um das Thema „Abgase und Emissionen“. Auf unsere Kompetenz können Sie bauen: Wir haben das Katalysator-Geschäft, ob nun im Retrofit- oder im Ersatzteilbereich, so zusagen von der Pike auf gelernt. Seit die ersten Katalysatoren in Pkw verbaut wurden, sind wir mit dabei. Wir kennen das Geschäft sowohl auf Industrie- wie auch auf Handels- und Werkstattebene. Unsere langjährige und umfassende Erfahrung kommt unseren Produkten und damit natürlich letztlich auch Ihnen zugute – auch das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ weiß das zu schätzen!

Denn Erfahrung und damit Kompetenz wird im Geschäft der Abgasnachbehandlung immer wichtiger. Ihre uneingeschränkte Mobilität liegt uns am Herzen, und hier, das wissen wir, spielen nicht nur weiter steigende Kraftstoffpreise oder steigende Reparaturkosten eine Rolle. Immer anspruchsvollere Emissionsgrenzwerte, die von der EU vorgegeben werden, sorgen für eine immer komplexere Auslegung von Katalysatoren und / oder Dieselpartikelfiltern. Mit unserer Kompetenz stehen wir dafür, dass dies auch alles im Sinne des Fahrzeugbesitzers funktioniert.

Das sind große Herausforderungen, denen wir uns als Unternehmen des Ersatzteilgeschäftes stellen werden – für Ihr Wohl als Fahrzeugbesitzer. Das Ziel ist immer ein einwandfrei und nachhaltig funktionierendes Abgasreinigungssystem. Dieses Ziel werden wir erreichen, das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“, das unsere Katalysatoren zertifiziert, ist der Garant dafür.
Deshalb: Austauschkatalysatoren nur mit dem Umweltzeichen „Der Blaue Engel “. Für nachhaltigen Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz!

 

3. Was bewirkt ein Katalysator?

Beim Kraftfahrzeug besteht der Katalysator in aller Regel aus dem Träger (Keramik- oder Metallträger), dem Washcoat (Beschichtung) und der Edelmetallauflage (Platin, Palladium und Rhodium), die für die katalytische Wirkung maßgebend ist. Der Katalysator ist sicher das derzeit wirkungsvollste System zur Abgasnachbehandlung und damit zur Schadstoffreduzierung bei Motoren. Er verringert den Schadstoffausstoß um bis zu 99% und ermöglicht es so, scharf gesetzte Abgasgrenzwerte einzuhalten.

Die Aufgabe von Katalysatoren in der Abgasreinigung ist es also, giftige Bestandteile in ungiftige umzuwandeln. In erster Linie sind hier als gesundheitsschädliche Schadstoffkomponenten Kohlenmonoxid (CO / mehr), unverbrannte Kohlenwasserstoffe (CmHn / mehr) sowie Stickstoffoxide (NOx / mehr) zu nennen. Sie werden durch den Katalysator mit hohem Wirkungsgrad in unbedenkliche Stoffe wie Wasserdampf, Kohlendioxid und Stickstoff umgewandelt.

Doch noch immer sind Autoabgase für Krankheiten wie Krebs, Asthma, Herz- und Lungenerkrankungen verantwortlich. Weltweit sterben mehr Menschen vorzeitig durch die Aussetzung an Autoabgasen als durch Verkehrsunfälle. Ganz zu schweigen von den Milliarden von Euro, mit denen diese Krankheiten jährlich das Gesundheitssystem belasten. Umso wichtiger ist es, dass der Katalysator einwandfrei funktioniert. Und wenn er dies nicht mehr tut, gegen ein mit dem Blauen Engel zertifizierten Ersatzkatalysator ausgetauscht wird. Schon aus Eigenschutz des Autofahrers und seine Familie: Wer will schon krank werden, weil das eigene Auto ungehindert Schadstoffe in die Luft bläst, nur weil man beim Katalysator am falschen Ende gespart hat?

 

4. Warum braucht man einen Austauschkatalysator?

Wie andere Fahrzeugteile auch muss der werksseitig eingebaute Katalysator im Laufe eines mitunter sehr langen Fahrzeuglebens ersetzt werden. Die freien Werkstätten verbauen dann in der Regel sogenannte Austauschkatalysatoren. Die Zulassung dieser Austauschkatalysatoren erfolgt in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union auf der Grundlage einer einmaligen Prüfung zum Beispiel durch den TÜV, und zwar nach Maßgabe der Regelung ECE 103. Diese mittlerweile 126 ECE-Regelungen bezeichnen einen Katalog von international vereinbarten, einheitlichen technischen Vorschriften für Fahrzeuge, Teile und Ausrüstungsgegenstände von Kraftfahrzeugen. Wegen des Genehmigungszeichens (Kreis mit Buchstabe E und Kennzahl des Landes) werden solche Katalysatoren auch als Katalysatoren mit E-Kennzeichen bezeichnet.

 

5. Warum gibt es das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ jetzt auch für Katalysatoren?

Experten von Prüfdiensten, aus der Industrie und von Umweltorganisationen haben festgestellt, dass die einmalige Prüfung von Austauschkatalysatoren nach Maßgabe der Regelung ECE 103 allein nicht sicher stellt, dass auf dieser Basis zugelassene Katalysatoren die beschriebenen Schadstoffe auch mit zunehmender Nutzungsdauer noch effizient und damit nachhaltig reduzieren. Bei einem Test von 22 Austauschkatalysatoren erfüllten nur acht die Anforderungen der Regelung ECE 103 (Quelle: Konzeptpapier „Blauer Engel für Austauschkatalysatoren“). Die meisten Grenzwertüberschreitungen gab es bezogen auf die Stickstoffdioxid-Emissionen. In dem Konzeptpapier heißt es daher weiter, dass „ein beachtlicher Anteil der erhältlichen Austauschkatalysatoren nicht den Mindestanforderungen an die Emissionsleistung von Katalysatoren entspricht“.

Aber auch die mechanische Haltbarkeit von Austauschkatalysatoren, die kein Bestandteil der Prüfung nach ECE-R 103 ist, kann zum Problem werden. Dies belegen gerissene Schweißnähte und nachlässig gelagerte Katalysatoren im Metallgehäuse.

Da allein in Deutschland jedes Jahr Hunderttausende Katalysatoren ausgetauscht und wegen der beschriebenen Problematik Schäden für Klima, Umwelt und Gesundheit vermieden werden müssen, hat die Jury Umweltzeichen gehandelt und am 16. Dezember 2012 beschlossen, das Umweltzeichen Blauer Engel zunächst auch für Austauschkatalysatoren zu vergeben. Es muss jedoch durch Prüfungen nachgewiesen sein, dass

● die Wirkung des Katalysators und damit die Reduzierung der Schadstoffe mindestens für 100.000 Kilometer gewährleistet ist;

● der Katalysator qualitativ so gut verarbeitet ist, dass Fehler wie auf den Schadenbildern ausgeschlossen werden können.

 

6. Was hat es mit den gesundheitsschädlichen Fasermatten auf sich?

Das „Herz“ des größten Teils aller Austauschkatalysatoren ist ein Keramik-Monolith. Im Gegensatz zu Metall-Monolithen, die lediglich in den Abgasstrang eingeschweißt werden, müssen die empfindlichen Keramik-Monolithen geschützt werden. Dazu verwendet man sogenannte Lagermatten. In der Regel werden heute Matten aus künstlichen Mineralfasern eingesetzt - das sind keramische Mineralfasern, Glasfasern oder Mineralwollen. Studien haben gezeigt, dass diese Lagermatten oftmals in die Umwelt ausgeblasen werden. Mit fatalen Folgen nicht nur für die Haltbarkeit des Katalysators: So haben zum Beispiel Keramikfasern eine hohe krebserzeugende Wirkung, die sogar jene von Asbestfasern übertreffen kann. Um das Umweltzeichen „Blauer Engel“ zu erhalten, gelten daher zur Vermeidung gesundheitsschädlicher Wirkungen strenge Anforderungen an die Lagermatten des Keramik-Monolithen, die vom Hersteller oder Vertreiber des Austauschkatalysators entsprechend nachgewiesen werden müssen.

Es werden sogenannte „grüne Lagermatten“ eingesetzt, die sich unter anderem dadurch auszeichnen, dass die kanzerogene Wirkung durch die Verwendung umweltfreundlicher Stoffe ausgeschlossen ist.

 

7. Wer sind die Partner von BLUEKAT?

Die Unternehmen, mit denen BLUEKAT zusammenarbeitet, erfüllen höchste Ansprüche. Wir kennen und schätzen diese Firmen seit Jahren, teilweise besteht der persönliche Kontakt seit Jahrzehnten. Das schafft Vertrauen auf beiden Seiten.

Das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ gibt bereits eine Menge Qualitätsstandards bei den Austauschkatalysatoren vor. Das hält uns aber nicht davon ab, dass wir uns in regelmäßigen Abständen bei Besuchen vor Ort immer wieder persönlich ein Bild vom „Ist-Zustand“ des jeweiligen Unternehmens machen. Hier geht es zum Beispiel darum, ob die modernen Instrumente des CAD oder CAM eingesetzt werden, um von der Entwicklungskonzeption über ein schnelles Prototyping, die Konstruktion, den Musterbau und die Untersuchung auf den Prüfständen und / oder weiterführende Feldtests zu serienreifen Produkten zu gelangen.

 Der Blaue Engel

8. Was ist was?

  • Abgasnachbehandlung

    Sie bezeichnet Verfahren, bei denen die Verbrennungsgase nach dem Verlassen des Brennraums oder der Brennkammer von Motoren auf mechanischem, katalytischem oder chemischem Wege gereinigt werden. Sie tragen damit wesentlich zur Emissionsminderung und damit zur Luftreinhaltung bei. Ohne eine effiziente Abgasnachbehandlung wären die weltweit gültigen Limits für Schadstoffe nicht einzuhalten. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Fahrzeugkatalysator. In Deutschland wurde der Drei-Wege-Katalysator 1985 gesetzlich eingeführt. Für den Einbau eines Katalysators gab es zudem steuerliche Anreize.

  • Katalysator

    Der Fahrzeugkatalysator, auch kurz Katalysator oder umgangssprachlich Kat genannt, dient der Abgasnachbehandlung in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Durch den Katalysator können die Schadstoffemissionen im Abgas drastisch reduziert werden. Er verwandelt Kohlenmonoxid, unverbrannte Kohlenwasserstoffe und Stickoxide in die weniger gefährlichen Verbindungen Kohlendioxid, Wasserstoff und Stickstoff. Den Kern des Katalysators bilden ein Träger aus Keramik oder Metall, der Washcoat (Beschichtung) und die Edelmetallauflage, die für die katalytische Wirkung maßgebend ist. In der Chemie ist der Katalysator ganz allgemein ein Stoff, der durch die Senkung der Aktivierungsenergie die Reaktionsgeschwindigkeit einer chemischen Reaktion erhöht, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. In biologischen Systemen werden Katalysatoren als Enzyme bezeichnet.

  • Drei-Wege-Katalysator

    Er dient der Abgasnachbehandlung in Fahrzeugen mit Ottomotor und Lambdaregelung, bei der gleichzeitig die drei Schadstoffe (daher der Name) Kohlenstoffmonoxid, unverbrannte Kohlenwasserstoffe und Stickoxide zu Stickstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasser umgewandelt werden. Für eine hohe Umwandlungsrate der Schadstoffe muss das optimale stöchiometrische Luft-Kraftstoff-Verhältnis mit Hilfe einer Lambdasonde geregelt werden. Der Drei-Wege-Katalysator wird daher auch als geregelter Katalysator bezeichnet. Er wird seit den 1980er Jahren eingesetzt.

  • Ungeregelter Katalysator

    Bei einem ungeregelten Katalysator wird die Zusammensetzung des verwendeten Luft-Kraftstoff-Gemisches nicht durch eine Lambdasonde überwacht. Sie wurden in der Anfangszeit der Katalysatortechnik häufig bei preisgünstigen Fahrzeugen mit Ottomotor eingesetzt. Vor allem der Abbau von Stickoxiden funktionierte hier wesentlich schlechter als bei einem Dreiwegekatalysator.

  • Rußpartikelfilter

    Ein Rußpartikelfilter, auch Dieselpartikelfilter genannt, dient zur Reduzierung der im Abgas von Dieselmotoren vorhandenen Partikel, die hauptsächlich aus Ruß und unverbrannten Kohlenwasserstoffen bestehen. Man unterscheidet zwei unterschiedliche Funktionsweisen: Bei Wandstromfiltern (geschlossenes System), die überwiegend in der Erstausrüstung eingesetzt werden, durchdringt das Abgas im Filter eine poröse Wand. Bei Durchflussfiltern (offenes System für die Nachrüstung) durchfließt das Abgas den Filter an seiner inneren Oberfläche entlang.

  • Lambdasonde

    Sie ist der Hauptsensor im Regelkreis der Lambdaregelung zur katalytischen Abgasreinigung und überwacht ständig die effiziente Funktion des geregelten Katalysators. Die Aufgabe der Lambdasonde ist es, im Verbrennungsabgas den jeweiligen Restsauerstoffgehalt zu messen, um daraus das Verhältnis von Verbrennungsluft zu Kraftstoff einstellen zu können. Dazu liefert sie Daten hinsichtlich des Ist-Zustandes im Kat an das Motorsteuergerät. Dieses erkennt dadurch die Gemischzusammensetzung. Unter Berücksichtigung der Motorlast wird die Einspritzmenge so gesteuert, dass eine optimale Gemischzusammensetzung gewährleistet ist – so entstehen ideale Voraussetzungen für die Abgasnachbehandlung im Katalysator. Bei zu fettem Gemisch wird die Kraftstoffmenge reduziert, bei zu magerem Gemisch erhöht. Zudem erkennt eine optionale zweite Lambdasonde, die Diagnosesonde hinter dem Katalysator, ob die Regelsonde (am Eingang des Kats) optimal arbeitet.

  • Washcoat

    Als Katalysatorträger dient in aller Regel ein temperaturstabiler Wabenkörper aus Keramik oder Metall, der mit einer Vielzahl dünnwandiger Kanäle durchzogen ist. Auf diesen Träger wird der sogenannte Washcoat in flüssiger Form aufgebracht. Er besteht aus sehr porösem Aluminiumoxid (Al2O3) sowie aus Sauerstoffspeicherkomponenten wie zum Beispiel Ceroxid und vergrößert die katalytisch wirksame Fläche (bis zu mehrere tausend Quadratmeter) des Trägers. Im Washcoat sind die katalytisch aktiven Edelmetalle Platin, Rhodium und Palladium eingelagert. Es gibt mehrere Verfahren, den Träger mit dem Washcoat zu beschichten.

  • Fasermatten

    Das „Herz“ des größten Teils aller Katalysatoren ist ein Keramik-Monolith. Im Gegensatz zu Metall-Monolithen, die lediglich in den Abgasstrang eingeschweißt werden, müssen die empfindlichen Keramik-Monolithen geschützt und die unterschiedlichen Wärmeausdehnungen aufgrund verschiedener Wärmeausdehnungskoeffizienten zwischen der Auspuffhülle (Mantel) aus Metall und den der Keramik ausgeglichen werden. Dazu verwendet man sogenannte Lagermatten. In der Regel werden heute Matten aus künstlichen Mineralfasern eingesetzt - das sind keramische Mineralfasern, Glasfasern oder Mineralwollen. Studien haben gezeigt, dass diese Lagermatten oftmals in die Umwelt ausgeblasen werden. Mit fatalen Folgen nicht nur für die Haltbarkeit des Katalysators: So haben zum Beispiel Keramikfasern eine hohe krebserzeugende Wirkung, die sogar jene von Asbestfasern übertreffen kann. Es gibt aber auch sogenannte „grüne Lagermatten“, die sich unter anderem dadurch auszeichnen, dass die kanzerogene Wirkung durch die Verwendung umweltfreundlicher Stoffe ausgeschlossen ist.

  • Abgasrückführung

    Die Abgasrückführung (AGR) wird zur Minderung der Emission von Stickoxiden verwendet. Durch sie wird bereits früh im motorischen Verbrennungsprozess die Entstehung von Stickoxiden vermindert, da allein mit Maßnahmen der Abgasnachbehandlung, die zu einer chemischen Reduktion der Stickoxide führen, die vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte nicht einhaltbar sind. Bei der AGR wird Verbrennungsabgas in den Brennraum des Motors zur Verbrennung zurückgeführt. Durch den Anteil an Abgas im Kraftstoff-Luft-Gemisch entsteht im Brennraum eine vergleichsweise niedrige Verbrennungstemperatur. Eine niedrige Verbrennungstemperatur verringert wiederum die NOx-Anteile im Abgas. Bei Dieselmotoren ist die Abgasrückführung eine der wichtigsten Maßnahmen zur Senkung der Stickoxidemissionen. Bei Otto-Motoren trägt die Abgasrückführung zu einer Senkung der Ladungswechselverluste bei und reduziert damit auch den Kraftstoffverbrauch.

  • Kohlenmonoxid (CO)

    Ein brennbares und sehr giftiges Gas, welches bei der unvollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Kraft- und Brennstoffe entstehen kann – insbesondere bei der Verbrennung unter Sauerstoffmangel, das heißt bei zu kleinem Verbrennungsluftverhältnis. Es kann daher unter Sauerstoffzufuhr weiter zu Kohlendioxid (CO2) verbrannt werden, welches in mäßigen Konzentrationen nicht giftig ist. Im Allgemeinen ist die Verbrennung in Verbrennungsmotoren mit innerer Verbrennung (insbesondere in Ottomotoren) wesentlich heikler als eine gleichmäßige Verbrennung z. B. in Heizkesseln. Die höchsten CO-Emissionen (wie auch Emissionen unverbrannter Kohlenwasserstoffe) treten bei Ottomotoren im Leerlauf direkt nach dem Kaltstart auf. Unerwünschte Kohlenmonoxid-Emissionen werden mit Hilfe von Katalysatoren vermindert, in denen CO mit zusätzlichem Sauerstoff zu CO2 aufoxidiert wird. Kohlenmonoxid ist farb- und geruchlos. Seine toxische Wirkung entsteht dadurch, dass es sich wesentlich stärker als Sauerstoff (O2) an das Hämoglobin der roten Blutkörperchen bindet; da diese dann keinen Sauerstoff mehr transportieren können, kommt es zu Sauerstoffmangel.

  • Kohlenwasserstoffe (HC)

    Die Kohlenwasserstoffe sind eine Gruppe von chemischen Verbindungen, die aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen, in den fossilen Energieträgern in großer Zahl und Vielfalt vor entstehen. Durch eine nicht vollständige Verbrennung der Kraftstoffe gelangen sie mit den Auspuffgasen in die Umgebungsluft. In der Umweltdiskussion spielen vor allem die ringförmigen aromatischen Kohlenwasserstoffe eine Rolle, wie zum Beispiel Benzol, das eine krebserzeugende Wirkung hat. Es kann Knochenmarkschädigung, Leukämie und Lymphdrüsenkrebs führen.

  • Stickoxide (NOx)

    Stickoxide sind Verbindungen aus Stickstoff und Sauerstoff. Die wichtigsten Verbindungen sind Stickstoffmonoxid, ein farbloses Gas ohne wesentliche Reizwirkungen, und Stickstoffdioxid, das intensiv braun und ein Reizgas ist und die Lunge schädigt. Stickoxide entstehen aufgrund der hohen Temperaturen im Brennraum eines Motors. Zusammen mit den Kohlenwasserstoffen sind sie auch für die sommerliche Ozonbildung verantwortlich.